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 03.10. - 19.10.2008

 

 

Aktuelles



"Kochwerkstatt im Gasthaus Recker"

Zu dieser kleinen Auftaktveranstaltung der Gastronomischen Schnuckenwochen  trafen sich neun Köche aus den teilnehmenden Betrieben mit der Aufgabe, möglichst viele Fleischteile  zu verarbeiten – nach dem Motto „Vom Kopf bis zum Schwanz“. Bis zum Beginn der Schnuckenwochen,  am 03. bis zum 19. Oktober, haben die Restaurants nun noch etwas Zeit ihre speziellen Moorschnuckenkarten für ihre Gäste auszufeilen. Das besondere an dieser Veranstaltung war auch, das Köche aus verschiedenen Häusern gemeinsam in der Küche standen und sich dadurch gegenseitig Einblicke in ihr Können gaben.
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Gastronomische Schnuckenwochen 2008
Schnuckenköche und Schnuckenschäfer sind wieder „am Zug“ und bereiten die Aktionswochen vom 03.10 – 19.10.2008 vor

Kaum ist es Sommer, bereiten sich Gastronomen der Region und die Schäfer der Arbeitsgemeinschaft Diepholzer Moorschnucke wieder auf die Gastronomischen Schnuckenwochen im Herbst vor. Im Zeitraum vom 03. bis 19. Oktober 2008 bieten 13 Restaurants eine besondere Speisekarte mit verschiedenen Variationen der Diepholzer Moorschnucke an. Mit dabei sind in diesem Jahr am Dümmer das Strandhaus Widdau, Tiemann's Hotel, das Dümmerhotel Strandlust und Töwerland in Steinfeld, aus dem Zentrum der Diepholzer Moorniederung das Restaurant Wiedemann, die Ratsstuben und Baumann`s Hof, aus dem Raum Sulingen das Hotel zur Börse und Hotel Märtens aus Mellinghausen. Teilnehmer aus der weiteren Region sind das Forsthaus Heiligenberg in Bruchhausen- Vilsen, der Ahrenshof in Bad Zwischenahn und ganz neu das Restaurant Rotondo in Lesern-Stemwede und das Restaurant Zur Wasserburg in Harpstedt.

 


Der Schnuckenenxpress rollt!

Auch der neu gegründete Verein „Schmeck den Nordwesten. Natürlich! e.V.“ engagiert sich in diesem Jahr für die Schnuckenwochen. Der Aktionszeitraum liegt mit Anfang Oktober etwas später als in den vergangen drei Jahren, „um den Gästen in der Diepholzer Moorniederung die Kombination von kulinarischem Genuss und eindrucksvollem Naturschauspiel – dem Einflug der Kraniche zu ihren Schlafplätzen - zu ermöglichen“ berichtet Frau Tröndle, die auch in diesem Jahr wieder für die LEB-Dienstleistungsagentur die Koordination der Aktionswochen übernimmt. Die zunehmende Attraktivität als Rastplatz für Kraniche – 2007 wurden 32.500 an einem Tag gezählt - führt auch viele Schaulustige z.B. aus den Niederlanden in die Region. Die Moorschnuckenherden leisten durch ihre Beweidung einen wichtige Vorbereitung für diese Zugvögel, denn Kranich benötigen große freie Flächen und störungsfreie, feuchte Schlafplätze. Während der Gastronomischen Schnuckenwochen können diese zwei Attraktionen der Region gleichzeitig genossen werden. Die regionale Spezialität der Diepholzer Moorschnucke ist mittlerweile in manchen Betrieben auch in einer kleineren Auswahl auf der festen Karten etabliert. Für den Erhalt dieser alten Haustierrasse, die von der EU als geschützte Ursprungsbezeichnung anerkannt ist, kann man also das ganze Jahr etwas tun.



 

Arbeitsgemeinschaft Diepholzer Moorschnucke ist Preisträger im Bundeswettbewerb "Landwirtschaft schafft Kulturlandschaft" 2008